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Aktuelles

Bitte zunächst die Hinführung lesen!

Donnerstag, 7. Januar 2016
In Jerusalem

Seit dem 29. Dezember 2015 befinde ich mich in Jerusalem und trete zunächst intensiv in das Gebet ein!

Montag, 14. Dezember 2015
Der große Tag und das Ende der außerordentlichen Mission oder „Als Sieger zog er aus um zu siegen“ (Offenb. 6,2)

Kathedrale in Mexiko-City

05-12-2015 Rückflug nach Mexiko

06-12-2015 Mexiko- City, Texcoco

Mittags waren wir eingeladen einige Gesänge in „Nuestra Senore del Rayo“ nach der Begleitung der Heiligen Messe zu singen. Ich erinnerte in meiner Ansprache die Menschen an das Gleichnis Jesu von den Arbeitern, welche in der letzten Stunde kommen und denselben Lohn erhalten (mehr Frieden und Sicherheit für Mexiko!) und lud sie auf diese Weise ein, das Gebet täglich zu beten!

Dann fuhren wir zur Kathedrale in Texcoco, Anbetungsstunde und die Heilige Messe! Obwohl es schon sehr spät war, ließen wir uns von den Priestern noch zu einem kurzen Abendessen überreden. Gerade wollte wir das Essen beenden, als der Bischof hereinkam. Es war eine sehr lichte Person und staunte richtiggehend über die Schönheit der Harpagesänge ….

07-12-2015, Mexiko-City

Vorbereitung auf den „großen Tag“ in der Kathdrale von Mexiko

08-12-2015, Mexiko-City, Kathedrale

Es war der Tag, auf den wir schon gewartet hatten. Seitdem wir wußten, daß uns Gott an diesem besonderen Tag, dem offiziellen Beginn des außerordentlichen Jahres der Barmherzigkeit in Rom und am Fest der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria, zwei Stunden der eucharistischen Anbetung und den Gesang der Heiligen Messe anvertraut hatte, ahnten wir, daß Gott diesen Tag besonders segnen wird!

So geschah es dann auch!

Wir brachten Gott in Gebeten und Gesängen die großen Anliegen der Mission „Quebrar la vara del violento“ dar: von der Befreiung des Landes von den Mächten der Dunkelheit bis zur Heilung des Herzens dieser großen uns liebgewordenen Nation, für die Stärkung des Klerus und der Ordensleute, die Verminderung der Korruption, die Heilung der Unheilsgeschichte zwischen Staat und Politik mit der Bitte um einen Neuanfang ….

Zum Schluß sangen wir die Apokalpse und als Dank für die unschätzbare Hilfe der Gottesmutter und für die Nation, welche die Jungfrau Maria so sehr liebt, hatten die Harpas den von uns so genannten „Mantelgesang der Jungfrau“ vertont. Es handelt sich hier um sehr eigene Töne, die man aus bestimmten Mustern dieses wunderbaren Bildes der Gottesmutter von Guadalupe herausgelesen hatte. Dieser Gesang (unseres Wissens gab diese Töne bisher nicht als Gesang) wurde also das erste Mal an diesem Festtag in der Mutter aller Kirchen in Mexiko-City gesungen! Ich verband damit die Bitte, daß die Gnade von 1531, das Erscheinen der Jungfrau Maria, sich für Mexiko erneuert und vertieft!

Danke dem Herrn für alles und Lobpreis an die Mutter des Herrn!
Wir alle merkten: Der Auftrag für Mexiko in dieser außerordentlichen Mission war erfüllt!

09-12-2015, „San Juan Diego“ und Mexiko-City

Ein heilige Stunde mit sehr vielen Menschen in der Kirche mit dem Namen des hl. Sehers der Jungfrau von Guadalupe und am Abend noch eine Heilige Messe mit Anbetung und einigen Weihnachtsgesängen in Tlatnepantla!

10-12-2015 – 15-12.2015, Cancun und das „very end“

Sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit erfuhren wir durch die Mexikaner.

Der Padre, der uns nach Cancun eingeladen hatte, war die Liebenswürdigkeit in Person. Alle „events“ waren sorgfältig vorbereitet, waren es Heilige Messen, Konzerte, Radiosendungen, die Einladungen zum Essen, sogar eine Bootsfahrt mit Schwimmen im wunderschönen Meer.

Am 12.12. 2015, dem Tag der Jungfrau von Guadalupe sangen wir die Heilige Messe in seiner Kirche, die sich im Aufbau befindet, dann - auf seine Bitte hin - ebenfalls den „Mantelgesang der Jungfrau“.

Hier in Cancun merkten wir, wie die „außerordentliche Mission“ sich mit der „ordentlichen Mission“ der Kirche zu verbinden begann. Die Menschen waren auffällig interessiert an unserem Gesang, dem Leben der Gemeinschaft und manche hätten am liebsten gefragt, ob die Gemeinschaft hier gründen könnte. Auch der Bischof war sehr offen, dessen Heilige Messe wir in der Kathdrale sangen.
Der Padre fragte schon, ob wir nicht einmal einen Monat kommen könnten, um sie im gregorianischen Gesang zu fördern. Auch nahm er den Impuls stark auf im Heiligen Jahr eine Barmherzigkeitsstunde in seiner Pfarrei einzuführen und den Gesang der Harpas zu verwenden (disc) und er möchte unsere Disk verbreiten!
Hier fing ich auch wieder an für die Menschen, die auf mich zukamen, persönlich zu beten!

Wir freuen uns, daß wir die Mission so fruchtbar durchführen konnten oder besser zu sagen: der Herr führte diese Mission durch und wir durften ihm täglich mit Freude dienen!

Sicher werden wir noch einige Wochen brauchen, um all das was geschehen ist, tiefer zu reflektieren und Gott zu danken.

An dieser Stelle möchte ich meine aktuellen Berichte aus Mexiko beenden und hoffe in Jerusalem Zeit für eine gründliche Nacharbeit zu haben und die Hauptgedanken in einem weiteren Bericht niederzulegen – wenn unser lieber Herr dazu die Zeit gibt!

Mein Dank nach Gott gilt allen, die für uns und mit uns gebetet und auf vielfältige Weise unterstützt haben, vor allem der Gemeinschaft Agnus Dei und unserer unermüdlichen Mitarbeiterin A. Herausheben ist der tägliche Dienst der „Harpas“, die immer bereit waren dieser Mission mit ganzem Herzen und und ihren wunderschönen Gesängen zu dienen!
Alle können sich meines und unseres Gebets sicher sein, besonders an den Heiligen Stätten im Land unseres Herrn, wohin ich mich schon sehr bald gerufen sehe!

Elija, 14. Dezember 2015, Cancun, Mexiko

Dienstag, 8. Dezember 2015
Das grosse Konzert

27. November 2015 Mexiko-City


In der Universitaet von Anahuac gestalteten wir eine heilige Stunde. Ich konnte etwas laenger sprechen und wurde von dem Priester gebeten, das Tagesevangelium mit der Missionsbotschaft zu verbinden. Wir fanden sehr offene Studenten vor und, wie immer in Mexiko, waren die Menschen von der Musik sehr beruehrt!


28. November, Puebla und Weiterflug nach Juárez


Bei einem Kongress, der die Barmherzigkeit zum Thema hatte, waren wir eingeladen, die Heilige Messe zu singen, die der Erzbischof feierte. Dann stellten wir die Initiative vor, welche von Radio Maria in das ganze Land uebertragen wurde, gefolgt von dem gesungenen Barmherzigkeitsrosenkranz. Es war zeitlich gesehen ein kurzer Einsatz, doch gestaltete er sich sehr fruchtbar, denn Menschen aus dem ganzen Land kamen zu diesem Kongress. So konnten wir ca. 60.000 estampas weitergeben und viele Cds.

Dann beeilten wir uns, noch rechtzeitig das Flugzeug nach Juárez zu bekommen, wo wir kurz vor Mitternacht ankamen.


So. d. 29. November, Juárez


Der erste Tag war sehr voll durch den Gesang in vier Heiligen Messen, u.a. in der Kathedrale, sowie eine Heilige Messe im Fernsehen. Wenn uns auch das Ambiente eines Studios wenig fuer die Feier einer Heiligen Messe zusagt, wurde sie doch in Bezug auf das Bekanntwerden der Initiative und der Einladung zum geplanten grossen Konzert am 2. Dezember sehr fruchtbar.

30. November 2015 , Juárez

Am Abend waren wir in einer Pfarrei und sangen dort die
Heilige Messe und gestalteten dann die Heilige Stunde! Wir erfuhren eine grosse Aufmerksamkeit und Dankbarkeit seitens des Priesters, dem vorherigen Generalvikar! Am Vormittag hatten wir das Theater besucht, in welchem das grosse Konzert stattfinden sollte!

Uebrigens hatten die Menschen einer Pfarrei sich sehr bemueht, ein kleines Haeuschen fuer uns herzurichten, so dass wir wenigstens ab und zu uns zurueckziehen konnten! Sie nannten es das ¨Harpa-Dei-Häuschen!


1. Dezember 2015, Juárez

Morgens fuhren wir nach El Paso (USA), um dort fuer Schwestern die Heilige Messe zu singen. Wir wurden allerdings so lange an der Grenze aufgehalten, so dass wir wieder zurueckfuhren. Ich hatte aber den Eindruck, dass wir an dieser Grenze, an der so viel Schmuggel geschieht, das Abbaoffizium beten sollten, was wir dann auch taten.

Nach Juárez zurueckgekehrt, trafen wir einen Priester, der die glaenzende Idee hatte, dass wir doch zum Priestertreffen in die Kathedrale kommen sollten. So konnten wir zwei Gesaenge singen und sehr viele estampitas an die Priester weitergeben. Ich nutzte die Gelegenheit, um den Bischof zum morgigen Konzert einzuladen!


Am Abend sangen wir die Heilige Messe im Seminar. Der Priester hatte sie auf den Abend verlegt und die Eltern und Verwandten der Seminaristen eingeladen! Immer wieder stelle ich fest, wie sehr die Botschaft und die Musik die Herzen der Mexikaner erreicht! So war es auch am heutigen Abend. Der Priester war so sehr von der heiligen Musik ergriffen, dass er Muehe hatte, seine innere Bewegung waehrend der Ansprache zu zuegeln!


2. Dezember 2015, Ciudad Juárez


Der grosse Tag des Konzerts fuer den Frieden war gekommen.

Am Morgen sangen wir die Heilige Messe in einem kleinen Konvent von Clarissinnen und tauschten dann recht lebendig mit ihnen aus.

Dann fuhren wir in das Theater, um den Soundcheck zu machen und alle Vorbereitungen fuer den Abend zu treffen. Unsere Mitarbeiter hatten alles sehr gut vorbereitet, so dass wir alle hofften, dass der grosse Saal sich am Abend fuellen wuerde.

So war es dann auch! Es kamen tatsaechlich 1.170 Personen, unter ihnen auch der Bischof! Es war ein wunderbares Konzert mit einem uebrigens sehr guten Sound. Wir hatten im Vorfeld noch zwei weitere QSC-Boxen erstanden und konnten nun mit unseren vier Boxen einen Sound erreichen, der das vorhandene moderne Equipment uebertraf!! Lob den QSC-Boxen und den AKG-Mikrophonen!

Das Konzert selbst war ein geistliches Geschehen von enormer Bedeutung. Mein Eindruck war, dass sich ein tiefer von Gott geschenkter Friede in diese so geplagte Stadt einsenkte, der nicht mehr zerstoert werden kann. Man konnte die Frucht der Mission der vergangenen Monate foermlich spueren! Es wurde mir klar, dass gerade in jener Stadt, die bis vor kurzem als die gefaehrlichste Stadt der Welt galt, Gott ein grosses Zeichen setzte! Die Mission QUEBRAR LA VARA DEL VIOLENTO war nun endgueltig in Mexiko angekommen und ihre Aufgabe erfuellt. Das konnte ich schon jetzt sagen, wissend dass noch zwei Wochen vor uns lagen und besonders die so ehrenvolle Einladung in die Kathedrale von Mexiko-City, die Mutter aller Kirchen in Mexiko!


Es war aehnlich, wie unser geliebter Papst bereits in Afrika das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eroeffnete, obwohl sein offizieller Beginn erst am 8.Dezember in Rom sein wird! In Juárez kam das Licht der Gnade, welches die ganze Zeit unseres Dienstes wirkte, um zu reinigen, zu befreien und zu erleuchten, in der ganzen Tiefe im Herzen Mexikos an und inkarnierte sich dort, wo vorher die Dunkelheit diese Gnade gefangen hielt! Es wird die Ewigkeit brauchen, all dies zu erkennen, was unser Himmlischer Vater bewirkte.

Ich kann nur so viel sagen: Vom Vater vorbereitet, von der Mutter des Herrn erbeten und auf der Erde konkret durch die Elijamission durchgefuehrt, befindet sich Mexiko von nun an in einem anderen Licht als zuvor! Der Fluch von Juárez ist aufgeloest! Gott hat sich ueber die Stadt und das Land Mexikos erbarmt!


Der 8. Dezember wird das Gnadengeschehen fuer das ganze Land vollenden und das Herz Mexikos tiefer heilen! Dem Herrn sei die Ehre und Dank all denen, welche die Einladung zum Gebet angenommen haben, die Mission unterstuetzt und auf verschiedenen Wegen an ihr mitgewirkt haben!


Elija, Mexiko-City, 7. Dezember 2015

Samstag, 28. November 2015
Zweite Missionsreise in diesem Abschnitt der Mission, Teil 2

In Mahetuala

Am Montag den 16.11 fuhren wir wieder zurück nach Durango, um dort bei den Karmeliten abends die Heilige Messe zu singen und gaben danach noch ein halbstündiges Konzert, gefolgt von einer Anbetung. Elija betete für diese Stadt in drei besonderen "Gewalt-Anliegen", welche die Priester zuvor erwähnt hatten: die Gewalt bei Raubüberfällen, der sexuelle Kindermissbrauch- besonders innerhalb der Familie - und die Morde, welche von sog. Sicarios (Auftragsmörder) begangen werden, oft im Zusammenhang des Drogenhandels.
Sehr herzlich hat sich danach ein 13 jähriger Ministrant bedankt mit den Worten: " very important what you said and beautiful the singing"

Am Dienstag 17.11 fuhren wir nach Monclova, wo wir abends eine Heilige Messe sangen und eine Anbetungsstunde gestalteten. Wir wurden sehr freundich empfangen und der Priester hatte alles sehr gut vorbereitet, so dass viele Menschen kamen. Er hatte sich sogar die größte Kirche der Stadt "ausgeliehen", da seine Pfarrei sehr klein ist. Danach wurden wir noch von der Pfarrgemeinde zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Die Menschen waren sehr berührt, dass wir von so weit weg gekommen sind, um uns um Mexiko zu kümmern.
Um 23 Uhr waren wir noch für ein Interview in einem kleinen Radio eingeladen. So endete unser apostolischer Tag um 24 Uhr.

Am Mittwoch den 18.11 fuhren wir nach Monterrey, wo uns der Bruder von A. zum Mittagessen einlud. Er machte sich sehr verdient für diesen Aufenthalt, der sorgfältig vorbereitet werden musste, um die Erlaubnis des Bischofs zu bekommen.
Abends sangen wir die Heilige Messe und gaben ein Konzert in "San Agustin".

Am Donnerstag, 19.11, konnten wir früh morgens die Heilige Messe im kleinen Seminar singen und kurz die Initiative vorstellen. Elija ermunterte die jungen Männer das Evangelium mit viel Eifer zu verkünden, welches alleine wahres Leben schenkt.
Um 11 Uhr gaben wir ein Interview in einem katholischen Radio, wo wir noch ein paar tausend estampitas daliessen. Ein Lastwagenfahrer, welcher das ganze Land durchfährt, hat sich die Verbreitung des Gebetes zu eigen gemacht.
Abends sangen wir noch eine Heilige Messe in der Fatimakirche und gestalteten eine Anbetungsstunde. Besonders beteten wir dort für Russland.


Am Freitag den 20.11 flogen wir mit einer kleinen Maschine ganz in den Süden von Mexiko nach Merida. Dort waren wir für das Wochenende zu einem marianischen Kongress eingeladen. Zusammen mit uns flogen auch noch zwei Priester aus Monterrey welche bei dem Kongress mitwirken sollten.
Abends sangen wir in einer heiligen Messe.

Am Samstag fing der Kongress mit der Feier der Heiligen Messe an. Der emeritierte Bischof von Merida zelebrierte sie zusammen mit drei Priestern. Wir waren als Chor eingeladen.
Außerdem sangen wir den Barmherzigkeitsrosenkranz und die Anbetungsstunde.

Der Priester aus Monterrey entpuppte sich als ein eifriger Prediger. Jahrelang war er der Vorstehender der charismatischen Bewegung.

Christkönig. Den ganzen Tag verbrachten wir im Kongress. Gegen Ende gab es immer mehr Teilnehmer.
Ingesamt konnten wir 60.000 Estampitas weitergeben. Auch die CDs waren sehr beliebt, besonders die Weihnachts CD und der Barmherzigkeitsrosenkranz.
Ein großes Geschenk für diesen Tag war die Entscheidung von Mirjana sich für ein Jahr Jemael anzuschließen und in dieser Zeit zu prüfen, ob Gott sie für diesen Weg berufen hat. Jetzt wird sie ihr Studium bis Februar noch beenden und dann zu uns kommen.

Am Montag d. 23.11 beteten wir morgens noch das Abbaoffizium mit unserer Gastgeberin, wie wir es meistens morgens tun. Die Leute mögen es sehr und viele von ihnen behalten das Heftchen, um diese Gebetszeit weiter zu pflegen.

Wir haben einige sehr liebe Frauen kennengelernt, die sich das Quebrargebet sehr zu eigen gemacht haben und uns evtl. auch noch in andere Staaten vermitteln möchten.
Vormittags flugen wir wieder zurück nach Monterrey, wo wir abends unser erstes kleines Weihnachtskonzert in einer kleinen Universität gaben.
Danach besuchte Elija noch ein kleines Mädchen, welches immer noch in Koma liegt. Nun ist es aber zu Hause und ihre Eltern sind sehr froh darüber.

Am Dienstag den 24. 11 hatten wir unser letzte Station in Matehuala. Der Kontakt dorthin ist über unser Interview in Mariavision zustande gekommen. Als unsere Verbindungsperson P. das Gebet gehört hatte und das Lied "Tota Pulchra es Maria", war er tief berührt und weinte lange. Gleich danach recherchierte er alles was er im Internet über uns finden konnte. Seit Juni schrieb er uns schon und bat um ein Besuch in seiner Stadt.

Bei so viel Eifer wurde das Event in Matehuala zu einem Exemplar wie es sein kann, wenn die Intervention des Herrn Menschen erreicht und sie ganz antworten. Alle Priester der kleinen Stadt waren eingeladen zu dem Friedensgebet. Es fing mit der Heiligen Messe in der schönen Kathedrale an und gleich danach gaben wir ein Konzert gefolgt mit einer Anbetungsstunde.
Ingesamt waren fünf sehr offene Priester und der Generalvikar da, die große Kathedrale war voll. Die Priester hattenen extra in den Pfarrgemeinden die Abendmesse abgesagt, damit die Gläubigen in die Kathedrale kommen.
Die Menschen waren sehr gesammelt und berührt. Wir beteten für den Frieden nicht nur in Mexico, sondern besonders auch für Frankreich und Russland, von wo wir ein dringendes Gebetsanliegen bekommen hatten.
Danach gab Elija noch ein Interview einem Lokalfernsehen aus Matehuala.

25.11.2015, Rückreise nach Mexiko-City

Nach einer zehnstündigen Fahrt kamen wir in Mexiko City an, erschöpft und dankbar!
Es war eine sehr fruchtbare und von Gott getragene Missionsreise! Welch schöner Dienst hat uns der Herr anvertraut! Danke für alle Gebete und Opfer!

Freitag, 27. November 2015
Zweite Missionsreise in diesem Abschnitt der Mission, Teil 1

Seminar in San Juan de los Lagos

Eine lange und fruchtbare Reise liegt hinter uns.
Tausende von Kilometern haben wir mit dem großen Wagen zurückgelegt, der uns von großzügigen Menschen zu Verfügung gestellt worden ist. Immer ist dieser Wagen gefüllt mit unserer Tonanlage, den Gebetszetteln und vielen Discs.
Sehr viele Menschen konnten wir erreichen und wir merken wie die Campagne immer bekannter wird.
Zunächst brachen wir nach Guadalajara auf, diesmal ohne unsere Fahrerin. Ich konnte erkennen, welch wertvollen Dienst sie für die Mission tut!
Inzwischen war Mirjana aus Ecuador angekommen, die uns drei Wochen begleitete. Sie unterstütze den Gesang und half uns beim Verteilen der estampitas und beim Verkauf der CDs.

In Guadalajara machten wir die Erfahrung, die wir öfters in Großstädten machen. Wenn wir nicht gerade Sonntags die heilige Messe besuchen, kommen in der Regel weniger Menschen, als in den kleineren Orten oder Städten.

Wir besuchten in Guadalajara mehrere Kirchen und wurden außerordentlich freundlich von einer Familie aufgenommen. Der Großvater des Hauses - inzwischen verstorben - war ein großer Promotor der Vaterbotschaft in Mexiko! Auf seiner Farm hat er die erste Vaterkirche errichtet. Immer wieder merken wir, daß unsere Anwesenheit für die jungen Menschen der uns aufnehmenden Familien wichtig ist!

Wenn auch die Anzahl der Menschen in den jeweiligen „eventen“ von G. nicht so groß war, so konnten wir doch sehr viele estampitas weitergeben. Außerdem machten wir Aufnahmen für ein kleines Präsentationsvideo, welches bald zugänglich sein wird.

Von Guadalajara aus führte uns der Weg nach Zapotlanejo. Dort hatten sich an einem Montagabend (!) knapp 1000 Menschen versammelt, um mit uns eine Heilige Stunde zu
verbringen (eine Anbetungsstunde mit Meditation und Gesängen)

Am Dienstag, den 10.11, waren wir in Acatic, wo wir wiederum die Freude hatten die Initiative vor vielen Menschen vorzustellen und mit ihnen eine eucharistische Anbetungsstunde zu halten.

Am Mittwoch den 11.11 sangen wir die Heilige Messe in Tepatitlan, welcher der Heimatort des Märtyers Anacleto Gonzales in der Cristerozeit war (es war die Zeit als sich Katholiken gegen die Unterdrückung durch die Regierung mit Waffen zur Wehr setzten – eine Art Krieg des Staates gegen die Kirche).
Von dort aus besuchten wir Atotonilco und sangen das Abbaoffizium für die dortigen Anbetungsschwestern und danach die Heilige Messe in der wunderschönen Kolonialkirche. Unser Kommen war sehr gut vorbereitet, man hatte das Video von „Quebrar“ im Lokalfernsehen gezeigt.

Am 12.11 fuhren wir sehr früh nach San Juan de los Lagos, welches das zweitgrößte Heiligtum in Mexiko ist. Dort sangen wir die Heilige Messe in der Kapelle des Seminars mit ca. 140 Seminaristen und stellen die Initiative vor. Wir stießen auf sehr große Offenheit und konnten viele estampitas und CDs weitergeben.
Danach besuchten wir mit den Priestern noch das Marienheiligtum der Stadt, eine wunderschöne Basilika.
Außerhalb der Basilika sangen wir vor einer Statue des Hl Johannes Paul II ein polnisches Lied- Bogurodzica- mit der Bitte, daß die Harpas beim Weltjugendtag 2016 singen können.

Noch am selben Tag fuhren wir weiter nach San Luis Potosi, um am Abend zwei Anbetungsstunden und die Heilige Messe zu begleiten. Die Kampagne wurde sehr offen aufgenommen und wir konnten viele Estampitas dort lassen.

Am nächsten Tag gaben wir in der selben Kichrche am Vormittag noch ein Anbetungskonzert. An den beiden Tagen waren zusammengezählt viele Menschen da.
Inzwischen stieß unsere Mitarbeiterin A. zu uns.

Noch an demselben Tag machten wir uns auf den Weg nach Culiacan, um bei einem Liturgie-Kongress teilzunehmen. Da es eine sehr lange Strecke war, gab es in Durango bei den Karmeliten einen Zwischenstopp.

In Culiacan wurden wir außergewöhnlich freundlich empfangen. Der leitende Priester war ein großer Liebhaber der Liturgie und er hatte im Vorfeld den Teilnehmern schon unseren Videos von Youtube gezeigt. Dieser erste diözesane Liturgiekongress wurde in einem sehr schönen Exerzitienhaus hinter dem Seminar durchgeführt. Am Abend haben wir ein Konzert vor ca. 250 inklusive der Seminaristen gehalten. Es war auch der Sekretär für Liturgie der Bischofskonferenz dabei. Er ist ein Familienvater und wir haben uns sofort gut verstanden.
Am Sonntag sangen wir dann die Laudes beim Kongress und danach zeigten wir noch eine Diashow über verschiedenen liturgischen Traditionen.
Am Morgen und am Abend konnten wir noch in der Kathedrale die Heilige Messe begleiten und die Initiative vor vielen Menschen vorstellen.





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